Alpenüberquerung 2017 auf dem E5 Süd von Levico nach Verona in 7 Tagen

Dieses Jahr sollte es vollendet werden, das letzte Teilstück unserer Alpenüberquerung von Levico nach Verona stand an. Im vergangenen Jahr sind meine Frau und ich bereits den Südteil von Bozen nach Levico gelaufen und in 2014 bin ich den Klassiker von Oberstdorf nach Bozen gewandert. Die Reiseberichte findet Ihr alle in meinem Blog.

Wie immer steht eine gute Planung am Anfang. Wir haben uns für einen Flug nach Verona entschieden, dann weiter mit der Bahn nach Trento und von dort mit dem Bus nach Levico. Bahn und Busticket haben wir über Trenitalia online gebucht und erreichten Levico um 14 Uhr. So konnten wir die erste Etappe nach Lusern am ersten Tag bereits in Angriff nehmen. Zwei Tips in Sachen Anreise und Transport der Rucksäcke im Flugzeug. Wir hörten von sehr unterschiedlicher Handhabung der Airlines bei der Beförderung von Rucksäcken. Die Wanderstöcke müssen im Rucksack verstaut werden (vorher testen). Aufgrund der Riemen und der Gurtsysteme sollen einige Airlines ein Einfolen oder komplettes Verpacken des Rucksackes fordern. Um allen Eventualitäten vorzubeugen besorgten wir uns für 7 € einen Verpackungssack im Shop für Wanderzubehör, den wir allerdings weder auf dem Hin- noch Rückflug benötigten. Zumindest konnte man die Folie als Sitzunterlage nutzen. Wir sind mit Lufthansa geflogen und die Abgabe der Rucksäcke nach verzurren des Tragesystems war kein Problem. Das Packen selbst wird langsam zur Routine und immer weiter optimiert. Inzwischen sind wir bei knapp 7 kg inklusive  Rucksack angekommen. Der Rother Wanderführer begleitet uns auch dieses Mal als einziges Kartenmaterial, auch wenn die Ausgabe von 2014 inzwischen sichtbare Gebrauchsspuren aufweist. Eines vorweg, ein GPS System hätten wir im Verlauf trotzdem gerne dabei gehabt, die Markierungen auf dem letzten Teilstück sind nicht immer einfach zu finden und Umwege kosten zusätzlich Kraft und Zeit.

Sechs Wandertage hatten wir geplant, sieben lange, landschaftlich herrliche, manchmal beeindruckende und auch anstrengende Tage sind es am Ende geworden. 140 km und über 12.000HM hatten wir an unserem persönlichen Ziel, der Opera in Verona in den Beinen und den Campari Spritz uns redlich verdient.


Peter Daunke von extreme E5

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