E5 Etappe 7 Moos – Pfandleralm

Heute steht Entspannung auf dem Programm. Die Etappe führt hinunter nach St.Leonhard im Passeiertal und wieder hinauf zur Pfandleralm. Dort versteckte sich übrigens der Südtiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer vor den Truppen Napoleons. Heute erfährt der Wanderer auf 15 eigens angebrachten Tafeln die Geschichte von Andreas Hofer. Die Tafeln errinnern allerdings auch an die Anzahl noch ausstehender Anstiege hinauf auf die Alm.

Das Wetter ist perfekt, ab und an zeigt sich eine Wolke am Himmel und mediterrane 30 Grad werden erwartet.
Hinter Moos teilt man sich ein Stück der Jaufenpass Straße mit Motorradfahrern bevor links eine steile Treppe zum leichten Aufstieg Richtung Stuls führt. Durch dichten Wald auf schmalen Pfaden und später auf kleinen Landstrassen erreiche ich Stuhls nach rund einer Stunde und St.Leonhard gegen 12 Uhr mittags.

Die 30 Grad sind erreicht und das örtliche Schwimmbad lockt.
Nach einer Pause im Café Zentral wandere ich gemütlich weiter zur Gilf Klamm, einem schönen Wasserfall und Ausflugsziel von Tagestouristen, die hier unterwegs sind.
Das nächste Teilstück verläuft etwas steiler hinauf zum Pfandlerhof mit der Möglichkeit zur Einkehr. Bei den hohen Temperaturen wird auch hier eine Rast eingelegt.
Für die letzten 300 Höhenmeter hinauf zur Pfandleralm benötige nochmals 2 Stunden. Zum einen sind die Temperaturen immer noch hoch und der Weg führt in direkter Richtung steil hinauf und quert mehrfach den Fahrweg zur Alm.

Oben angekommen treffe ich Anke und Harald wieder, die ebenfalls heute dort übernachten.
Die Unterbringung erfolgt in 4-Bett Zimmern. Die Pfandleralm verfügt lediglich über 19 Schlafplätze und eine Reservierung ist im Vorfeld erforderlich. Ich quartierte mich im zweiten Zimmer ein und hatte Glück, das keine weiteren Reservierungen an diesem Tag vorlagen. Somit hatte ich das Zimmer für mich alleine.
Die Alm liegt sehr idyllisch und den Abend genossen wir bis kurz vor der Hüttenruhe im Freien.
So endet ein unspektakulärer aber sehr schöner Tag in der Südtiroler Bergwelt.
Am nächsten Tag sollte es wieder früh losgehen, hatte ich doch wieder eine Doppeletappe geplant. Das diese mich wieder an körperliche Grenzen führen sollte, wußte ich an diesem Abend zum Glück noch nicht.

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Peter vom extreme five (E5)

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