Mit Freunden auf dem Schusterpfad

Wanderzeichen für den Premiumwanderweg

Tour und Höhenprofil auf komoot www.komoot.de/tour/85250469 von unserer Tour.

Zum Start der Tour überraschten wir ein befreundetes Paar mit einem Sektumtrunk am Startpunkt. Angeregt starteten wir die Tour gegen 12 Uhr mittags. Schnell erreichten wir das markante Felsentor und den Nedingfelsen mit einer ersten schönen Aussicht über unser Wandergebiet und Hauenstein. Nachdem wir das Angebot von einer Freizeitgruppe uns ebenfalls am Fels abzuseilen abgelehnt hatten, ging es auf dem sehr gut ausgeschilderten Pfad abwechslungsreich weiter.

Nach einer Rast auf einer Apfelwiese gingen wir zum nächsten Aussichtspunkt, dem Kreuzelfelsen. Nach gut 3 Stunden erreichten wir den Hühnerstein, den wir über eine lange gesicherte Leiter erklommen. Oben angekommen eröffnet sich dem Wanderer bei gutem Wetter ein herrlicher Rundblick bis zur Burg Trifels und die für die Region typischen Sandsteinformationen.

Gegen 17 Uhr wurde es Zeit zur Einkehr im Wanderheim „Dicke Eiche“. Nach deftiger Stärkung mit Pfälzer Spezialitäten kürzten wir den Schuster Pfad etwas ab und gingen direkt zur Quelle der Queich. Das deftige Essen mußte dort mit einem kleinen Schnaps bekämpft und ein Gruppenphoto geschossen werden.

Die nächste Einkehr ließ nicht lange auf sich warten. Nach gut 30 Minuten erreichten wir den idyllischen Paddelweiher mit seinem einladenden Biergarten. Die Zeit hatten wir etwas aus den Augen verloren und das letzte Teilstück mußte daher etwas zügiger begangen werden, um noch vor Schliessung der Küche unser Hotel „Zum Ochsen“ zu erreichen.

Um 20.15 Uhr erreichten wir zum Tourende den Penny Parkplatz und feierten anschliessend im Garten des Hotels einen herrlichen Wandertag bei guter Pfälzer Küche und ausgewählten Weinen und Getränken.

Mit dem Frühstück am nächsten Morgen beschlossen wir einen gelungen Ausflug in die Pfalz.

„Roadtrip“ durch Andalusien März 2019

Es wird wieder Zeit ein paar Eindrücke zu teilen. Geplant war die Reise schon länger, wurde aber immer hinter anderen Vorhaben zurückgestellt.

„Roadtrip“ ist an dieser Stelle ein etwas irreführender Begriff, beschreibt aber die vorgegebene Art der Reise. In etwa so: Verbringe nie mehr als zwei Tage in einer Stadt, benutze unterschiedlichste Verkehrsmittel und immer den Blick für etwas neues offenhalten. So wird ein Städtetrip auf Dauer zu einem kleinen Microabenteuer.

Geplant wurde die Reise durch meine Frau, akribisch am iPad Reißbrett entworfen, unter Zuhilfenahme aller derzeit verfügbaren Online Tools bis zur abschliessenden Buchung der Unterkünfte über booking.com. Im Nachhinein ist festzustellen, das durchaus Talent in der Reiseplanung und Organisation zu erkennen ist. Ein Berufswechsel in die spezialisierte Tourismusbranche schein ratsam.

Unsere Tour:

1. Station: Flug von Frankfurt nach Madrid mit zwei Übernachtungen

2. Station: Schnellzug von Madrid nach Sevilla und wieder zwei Übernachtungen

3. Station: Jetzt mit dem Mietfahrzeug von Sevilla mit Stop in Cordoba, danach nach Granada mit zwei Übernachtungen

4. Station: Ronda Besichtigung und danach weiter nach Arcos. Die weißen Städte besichtigt und eine Übernachtung

5. Station: Von Arcos nach Cadiz und eine Übernachtung

6. Station: Von Cadiz nach Tarifa mit zwei Übernachtungen

7. Station Tarifa nach Malaga und eine Übernachtung

8. Rückflug nach Frankfurt

Insgesamt waren wir 12 Tage unterwegs und haben mit dem Mietfahrzeug knapp 1.000 Kilometer zurückgelegt. Die Städteauswahl, Route und Anzahl von Übernachtungen können wir nun bedenkenlos empfehlen ohne das zu irgendeinem Zeitpunkt Hektik aufkommen muss. Über die einzelnen Sehenswürdigkeiten werde ich an dieser Stelle nicht berichten, hier gibt es die bekannten Reiseführer und Informationsquellen. Zudem hat jeder Reisende seine individuellen Themenschwerpunkte.

Was ist uns besonders aufgefallen?

– Von Madrid haben wir mehr Flair erwartet. Die Stadt kümmert sich zudem zuwenig um Ihre Bedürftigen Bewohner und Obdachlosen. Die hohe Arbeitslosigkeit gerade unter Jugendlichen in Spanien ist klar erkennbar. Dies stellt keine Bewertung dar, es ist nur auffällig und sicherlich in Deutschland in Städten wie Frankfurt oder Berlin nicht anders oder sogar stärker ausgeprägt.

– Sevilla war die „schönste“ Stadt mit einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, Plätzen und dem Flair wie man es auch aus italienischen Städten wie Verona oder Siena kennt.

– Cordoba mit der Mezquita-Cathedral ist ein Muss und in dem angrenzenden jüdischen Viertel läßt sich gut durch die engen Gassen schlendern. Es reicht aber ein halber Tag für die Besichtigung.

– Granada hat eher Großstadtflair, gepaart mit einer weiteren Top Sehenswürdigkeit, der Alhambra. Gegenüber liegt das verwinkelte Araberviertel, mit einem Terrassenplatz auf dem sich am Abend hunderte von Leuten versammeln, die den Sonnenuntergang hinter der Alhambra genießen.

– Ronda und Arcos sind beide sehenswert. Ronda war schon Mitte März stark touristisch frequentiert und bietet deutlich mehr an Sehenswürdigkeiten. Wir haben Sonntags in Arcos übernachtet und nur sehr wenige Touristen waren noch im Ort unterwegs. Wer Abends mehr erleben möchte, sollte in Ronda übernachten und gegebenenfalls Arcos einen Kurzbesuch abstatten. Eine Tiefgarage gibt es mitten im Ort.

– Cadiz war schöner wie gedacht, mit mediterranem Flair , gutem Fisch und schönen Promenaden immer am Meer entlang.

– Tarifa ist geeignet zum entspannen, sonnenbaden und Kite Surfen (wer kann und möchte). Wir hatten dauerhaft Windstärke 8 bis 9, da wurde selbst der Küstenwanderweg ab Tarifa zur Herausforderung.

– Malaga war ein schöner Ort um den Besuch in Andalusien abzuschliessen und mit den letzten Tapas die Rückreise anzutreten. Unbedingt das urige El Pimpi ansteuern.

Hier noch ein paar Bildimpressionen von unser Tour:

Madrid:

Sevilla:

Cordoba:

Granada:

Ronda:

Arcos:

Cadiz:

Tarifa:

Malaga:

Vietnam Impressionen März 2018

Ich gebe euch hier ein paar Bildimpressionen aus Ho-Chi-Minh City (Saigon) und dem (noch) Badeparadies Phu Quoc.

Saigon präsentierte sich als die erwartete quirlige Großstadt. Mit seinen gemeldeten 8,5 Millionen Einwohnern, reale Schätzungen gehen eher von 13 – 14 Millionen aus, herrscht Tag und Nacht reges Treiben, Handeln und eine chaotische Verkehrssituation. Ein nicht endender Strom von Millionen Motorrollern, begleitet durch permanentes Hupen, bildet die immerwährende Geräuschkulisse und den Grundton dieser Großstadt. Der Verkehr fließt chaotisch, Verkehrsregeln sind bis auf die Ampelsteuerung nicht erkennbar. Das Überqueren von Straßen als Fußgänger ist jedesmal ein Abenteuer, empfehlenswert ist daher der Transport via CRAP Taxi oder Moped.

Die Top Sehenswürdigkeiten sind im District 1 die Kathedrale Notre Dame, daneben die alte Post und das Kriegsmuseum und der Regierungspalast. Darüberhinaus finden sich jede Menge Museen und Tempelanlagen zum Verweilen. Immer im Zentrum und magischer Anziehungspunkt ist schon der zentralen Lage wegen der touristische Einkaufsmagnet, der Ben-Thanh-Markt.

Im Innenstadtbereich des District 1 finden sich gerade in den Seitenstraßen hervorragende und günstige Essensmöglichkeiten. Vor den Straßenküchen warnt selbst die Partei aufgrund der schlechten Hygienebedingungen. Entspannung und Kaffeegenuss findet man in einem der vielen Cafés. Schliesslich gehört Vietnam zu den größten Kaffeeproduzenten weltweit. Lokalitäten, Innlokale oder die interessanten Roof Top Bars findet Ihr am besten über Google Maps oder TripAdvisor und ähnliche Seiten. Die Szene ändert sich hier sehr schnell. Willkommen in der digitalen Welt. Apropos digitale Welt. In jedem noch so abgelegenen Lokal oder Bar wird immer kostenlos WLAN bereitgestellt. Funklöcher konnten wir selbst auf der Insel Phu Quoc nicht feststellen. Deutschland hat hier dringenden Aufholbedarf.

Die weltberühmte Tunnelanlagen von Cu Chi (Vietnam Krieg) haben wir im Rahmen einer gebuchten Individualtour mit eigenem Fahrzeug und deutschem Guide gebucht. Der Aufpreis zur sonstigen Massentour mit großen Bussen ist überschaubar und man bleibt unabhängig.

Phu Quoc war vor einigen Jahren noch ein Backpacker Paradies wie einst Bali in den 80er Jahren. In der größten Stadt Duong Dong hat sich der ursprüngliche Flair noch erhalten und Bars, Cafés und Restaurants reihen sich aneinander. In der Nähe des Hafens findet man einen interessanten Markt und am Abend darf der allerdings sehr touristische Nachtmarkt nicht fehlen.

Eine Touristenattraktion ist das ehemalige Gefangenenlager (Coconut Prison).

Die Hautsehenswürdigkeiten sind allerdings die abgelegenen und wunderschönen einsamen Strände. Schattenplätze, manchmal auch Liegen, aber immer eine Verpflegungsmöglichkeit ist Vor Ort zu finden.

Wie kommt man hin? Einfach einen Roller mieten. Führerschein oder Versicherung interessiert niemanden und die Tagesmiete liegt bei 8-10€.

Namibia Dessert Tour Tag 10

Es ging auf den Rückweg. Auf diesem Teilstück gen Windhoek gibt es wenige Sehenswürdigkeiten. Hierzu gehört sicherlich die Landschaft am Waterberg Plateau, die wir heute ansteuerten. Ca. 1,5 Stunden von der Mokuti Lodge liegt die Fundstelle des Hoba Meteoriten. Über den Parkplatz und einen Empfangsbereich mit kleinen Snacks und Getränken erreicht man in 10 Minuten zu Fuß die Fundstelle. Mit 60 Tonnen Gewicht ist der Meteorit der schwerste jemals gefundene Metallkörper aus dem Weltall.

Wir hatten jede Menge Zeit um das Waterberg Plateau zu erreichen und fuhren daher auf nur auf Nebenstraßen. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto häufiger mussten wir das Fahrzeug verlassen um die Tore zu öffnen und zu schließen, die die einzelnen Rinderfarmen voneinander trennen. Auf roten staubigen Pads erreichten wir am frühen Nachmittag unser Tagesziel, die Waterberg Guest Farm Otjiwarango http://www.waterbergnamibia.com. Die Farm ist seit 1909 im Besitz der Familie Schneider- Waterberg und umfasst unglaubliche 42.000 ha. Allein die Zaunlänge für den Schutz der Rinderzucht beträgt rund 940 Km. Die deutschsprachigen Besitzer lernten wir beim Frühstück am Folgetag kennen.

Die Guest Farm ist sehr familiär und bietet mehrere Buschbungalows und einfache Zimmer im Haupthaus. Vor dem Haus lädt ein kleiner Swimmingpool zum verweilen und erfrischen ein. Hinter dem Gebäudeteil führt ein Trail hinauf zum Waterberg Plateau und man genießt einen schönen Rundblick über die Landschaft. Aufpassen sollte man auf die Paviane, die am Wegesrand Ihr Revier haben und Ihren Unmut über ungebetene Gäste auch lautstark kundtun. Wir blieben auf Abstand und freuten uns schon auf ein typisches afrikanisches Abendessen im Wohnzimmer der Farm. Hier saßen Holländer, Belgier, Engländer und wir an einem Tisch und tauschten Erfahrungen und Tips der letzten Tage aus. Das Abendessen war einfach, aber sehr schmackhaft zubereitet und die „Menükarte“ wurde in afrikanischer Klicksprache vorlesen.

Mit Cocktails an der Feuerstelle und Geschichten um die Farm ging unser Urlaub dem Ende entgegen. Noch eine Übernachtung und 4 Stunden Fahrt zum Airport und das Abenteuer Namibia geht für uns zu Ende. Im Nachhinein haben wir nicht nur unheimlich viele positiven Eindrücke mitgenommen, sondern auch ein sehr sicheres und landschaftlich unglaublich vielfältiges Land kennengelernt. Es bleibt aber noch vieles zu erkunden und wir kommen auf jeden Fall wieder. Versprochen!

Peter Daunke Namibia Desert Tour 2016

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