Foreigner in Rosenheim am 18.07.2013

Am Donnerstag war es nun soweit. Auf nach Rosenheim zum Foreigner Konzert.
Wie so oft kommt unverhofft. Meine Frau musste noch schnell in der Firma vorbei und ich noch was in der Stadt erledigen (Beweis Rathausuhr in der Galerie).
Gegen 10.30 Uhr konnten wir erst los und es blieb nur die für Motorradfahrer leidige Autobahnhast. Über die A5, dann Heilbronn, Stuttgart die A8 über Ulm und die Münchener Umgehung zur Ausfahrt Rosenheim und direkt ins gebuchte Hotel Parkhotel Crombach (Ankunft 16.00 Uhr bei 30 Grad). Das Hotel kann man übrigens nehmen, liegt sehr zentral an der Fußgängerzone, sonst völlig unspektakulär.
Zum Sightseeing blieb keine Zeit. Nach einem kleinen Snack geht es zum Mangfallpark hin zum Konzert.
Die Lokation ist sehr schön (ehemalige Bundesgartenschau fand dort statt), bayrisch extrem ordentlich anzuschauen mit aufgereiten Buden mit Kaffee, Cocktails und natürlich bayrische Biere.
Das Publikum ist völlig entspannt, alles im Bereich Ü30 und kommt mit Klappstühlen, Decken und Rucksäcken daher. Wir haben nicht schlecht gestaunt, aber die Stimmung wurde mit der Vorband Vait (lokale deutschsprachige Band) mit zunehmender Dauer immer besser und der Park immer voller.
Um 20.30 kam dann Foreigner auf die Bühne und legte sofort los. Schnelle Stücke (Urgent, Cold as Ice) und langsame (Waiting for a Girl like You) wechselten miteinander ab und die Akustik war hervorragend. Da nicht mehr als 4.000 Zuschauer zugegen waren, hatten wir den ganzen Abend einen super Blick auf die Band.
Von der Ursprungsbesetzung ist nur noch Gitarrist Rick Jones mit von der Partie. Mit Kelly Hansen fand die Band bereits vor Jahren einen starken Ersatz für Lou Gramm als Leadsänger. Die Interpretation der Songs ist nahezu identisch.
Für uns war es eine Reise in die Vergangenheit, wie sie eindrucksvoller nicht hätte enden können. „Juke box Hero“ war ein würdiger Song zum Abschluss des Konzertes.
Wir bereuen nichts und nutzen den Freitag für eine Motorradtour rund um den Chiemsee (es wurde etwas mehr). Später mehr davon.

Auf nach Rosenheim

Wie kommt Mann und Frau auf die Idee einen 2 Tagestrip nach Rosenheim in Bayern zu unternehmen?
Die Antwort könnte sich in der Lage des Örtchens, der Nähe zu München oder den Alpen finden.
Auch Salzburg oder der Chiemsee locken in der Nähe als touristische Ziele.

Bei uns war die Bestimmung des Ortes eher eine komplexe und zufällige Begebenheit.
Frau hat eine Fernsehsendung genannt die „Rosenheim Cops“ im Standardrepertoire der leichten Abendgestaltung.
Die Serie spielt immer bei Sonnenschein, vor schönem Alpenpanorama und spiegelt die heile Welt in kleinstädtischer Umgebung wieder. Fehlt nur noch Florian Silbereisen und Hansi Hinterseer. Irgendwann kam die Anfrage von Frau an Mann „da möchte ich auch mal hin“. Das läßt sich durchaus eine Weile aussitzen, bis die nächste Erinnerung folgt.

Dann kommt der Zufall ins Spiel! Beim durchstöbern alter Musikgruppen aus der Jugendzeit stieß ich (Mann) auf eine nicht ganz unbekannte Band Namens Foreigner. Schnell mal nach Foreigner gegoogelt und geschaut was die heute so machen und man glaubt es kaum! Die Gruppe, die ehemals alle Stadien füllte, spielt im kleinen Rosenheim im Mangfallpark am 18.07.
Da gab es nur nur noch schnell die Tickets besorgen, Hotel buchen und losfahren.

Jetzt freuen wir uns auf die Band und die alten Titel wie „Urgent“, „Cold as Ice“ und „Waiting for a Girl like You“.
Wie die Jungs heute so rüberkommen später hier im Block.

Tolle Strahlemann Benefiz Motorrad Tour

Bei optimalem Wetter begleiteten wir auch dieses Jahr die Strahlemann Stiftung bei der jährlichen Benefiz Motorrad Tour. Diese wurde 2013 bereits zum vierten Mal durchgeführt.
Auch dieses Jahr haben die Verantwortlichen mit viel Engagement eine schöne Tour zusammengestellt. Dem Planungsteam gilt es an dieser Stelle ein großes Lob auszusprechen.

Den Link zur Seite der Strahlemann Stiftung stelle ich später zur Verfügung. Hier findet ihr neben der Routenplanung viele Informationen zum Engagement der Stiftung und natürlich auch die diesjährige Route und nächste Woche wird eine Bildergalerie online zu sehen sein.

Gestartet wurde wie jedes Jahr um 9.00 auf dem Europaplatz in Heppenheim an der Bergstraße. Über die Bergstraße nach Weinheim ging es durch das Gorxheimer Tal nach Neckargemünd zur ersten Rast und Zwischenverpflegung mit Getränken und einem kleinen Imbiss. Die Firma Hubert Hörr Fleischwaren aus Reichelsheim unterstützte die Veranstaltung zusätzlich durch ein Bikerfrühstück.

So gestärkt ging es auf unbekannten Wegen und gefühlt zu vielen Kreiseln durch den badischen Odenwald nach Malsch. Dort gegen 13 Uhr eingetroffen erwartete die Biker ein herzhaftes Mittagessen und Verpflegung. Gestiftet wurde dies alles von der dort ansässigen DPD Niederlassung und Co. Sponsor der Tour.

Gegen 15 Uhr machten wir uns bei 30 Grad auf den Rückweg über gemütliche Cruiserstrecken und zollten der Hitze erst in Schwetzingen Tribut. Ein Eis war bei dieser Hitze notwendig, um die letzte Wegstrecke in den alten ehrwürdigen Amtshof in der Heppenheimer Altstadt zurückzulegen.

Dort angekommen erwartete uns bereits gekühltes Bier und Getränke (natürlich alkoholfrei).
Zum Abschluss konnte der Strahlemann Stiftung, vertreten durch den Hauptsponsor, der Firma Jäger Direkt aus Reichelsheim und einem Vertreter der DPD ein fulminanter Scheck überreicht werden (siehe Bildergalerie).
So war die Strahlemann Motorradtour 2013 eine Freude für alle Teilnehmer, noch mehr aber für die unterstützten Kinder in Haiti. Hier der Link zur Strahlemann Stiftung und der dringenden Empfehlung 2014 mitzufahren:
http://www.strahlemann-initiative.de/termin/4-benefiz-motorradtour-am-16-juni-2013

Peter

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4. Benefiz-Motorradtour am 16. Juni 2013 mit der Strahlemann Stiftung

„Cruisen für einen guten Zweck“

Unter diesem Motto startet am Sonntag den 16.06. um 9.00 Uhr auf dem Europaplatz in 64646 Heppenheim die 4.Benefiz Motorradtour der Strahlemann Stiftung. Unterstützt wird das Hilfsprojekt “Schule der Hoffnung für Haiti”.

Die Wetteraussichten sind hervorragend und jede Teilnahme wird zum Erlebnis unter Gleichgesinnten.
Also einfach anmelden zur Tour mit nachstehendem Link:
http://www.strahlemann-initiative.de/termin/4-benefiz-motorradtour-am-16-juni-2013

Die Veranstalter haben dieses Jahr wieder eine tolle Route zusammengestellt und für ausreichende Gelegenheiten zum Austausch untereinander ist gesorgt. Ein atmosphärisch ansprechender Ausklang im Heppenheimer Amtshof mit genügend „Grillgut“ verspricht einen gemütlichen Ausklang der Tour.

Wer noch Fragen hat meldet sich einfach bei mir mit Hilfe des Kontaktformulars.

Wir freuen uns über jeden Teilnehmer mehr!

Peter

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Warnung!

Tour nach Boppard und Rüdesheim am 30.05.

Kopfnavi
Kopfnavi

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IMG_0158IMG_0166Wir ignorierten den Wetterbericht der letzten Tage und starteten am Feiertag zu einer Tagestour nach Boppard und Rüdesheim.
Erfahrene Tourplaner berichten von sorgfältig ausgearbeiteten Strecken mit ausführlichen Beschreibungen bis zur genauen Festlegung von Tankstopps und Pausen. Wo bleibt denn bitte der Überraschungsmoment und die Offenheit für neue Strecken und Gegebenheiten? Nicht unser Ding.
Wir planen daher nur das Ziel und die wesentlichen Streckenpunkte. Ein Beispiel für diesen Tag findet Ihr in der Galerie. Hierfür benötigen wir nicht einmal ein Navi. Das Kopfnavi ist völlig ausreichend.
Gestartet sind wir auf uns bekannten Strecken durch die Pfalz über Worms, Guntersblum nach Bad Kreuznach. Weiter ging es über die Nahe Weinstrasse, nur gebremst durch feierliche Prozessionen in dem einen oder anderen kleinen Dorf. Einer dieser Prozessionen war der Grund vom ursprünglich geplanten Weg abzuweichen.
Wie so oft bei ungeplanten Ereignissen, wurden wir auch diesmal nicht enttäuscht. Ein netter Feuerwehrmann stellte uns zwei Strecken zur Auswahl. Da wir beide nicht kannten, nahmen wir eben den ersten Vorschlag an, ein Volltreffer. So lernten wir die 108 kennen, der wir bis nach Tiefenbach folgten. Leider war die enge und kurvenreiche Strasse, die lange und einsam durch den Hunsrück führt durch den Dauerregen verdreckt und oft mit Schotter bedeckt. Im Sommer sicherlich eine sehr schöne Strecke, die wir nochmals fahren werden, zudem die Temperaturen auf den Anhöhen bis auf 6 Grad fielen!
Weiter ging es über Kastellaun und die Hunsrückhöhenstrasse nach Boppard. Bei einem Tankstop kontaktierten wir einen Bekannten aus Boppard, der uns auf dem Marktplatz ein schönes Lokal empfahl und mit uns den Nachmittag verbrachte. Parallel zum Essen wurde uns vom Schützenverein eine Parade mit passender Musik präsentiert, zudem entgingen wir den Touristenfallen an der Rheinpromenade.
Gegen 14.30 Uhr wollten wir gestärkt mit der Fähre auf die andere Seite des Rhein übersetzen und in Rüdesheim das gerade stattfindende Harley Treffen besuchen. Allerdings kamen uns die Biker im Rahmen ihrer Tagesausfahrt zuvor. Mehr als 200 Biker strömten auf dem Marktplatz mit Ihren schweren Maschinen zusammen.
Wir beobachteten das Spektakel eine halbe Stunde lang und setzen dann mit der Fähre über den Rhein.
Dann ging es den Rhein immer am Wasser entlang, an der Lorely vorbei bis nach Rüdesheim. Hier ging es nur noch im Schritttempo weiter und der Ort war von Harley Fans und Touristen so überfüllt, sodass wir uns entschlossen unseren Tourabschluss in Heimatnähe durchzuführen. Über Eltville, Wiesbaden und das hessische Ried gelangten wir nach Gernsheim an das Fährufer, ein bekannter Treffpunkt für Biker und Ausflügler.
Ein alkoholfreies Bier und Ideen für die nächste Tour rundeten den erlebnisreichen Tag ab.
Wir freuen uns auf den nächsten Trip!

Nord Vogesen Motorradtour an Pfingsten

Am Samstag starten wir zur Motorrad Pfingsttour in die Nordvogesen um 8 Uhr in der Früh. Wir, das sind zwei Paare die auf unterschiedlichen Bikes für uns neue Routen erkunden. Aufgrund der Wetterprognosen haben wir uns einfache Vorgaben auferlegt. Ab dem Start in Heppenheim nur Landstraßen fahren, viel Spaß und Fahrfreude erleben und am Abend wieder zurück sein. 450 kurvenreiche Kilometer warten darauf gefahren zu werden.
Gestartet sind wir in Heppenheim und die ersten Stationen führen über Worms, Alzey, immer in Richtung Kirchheimbolanden. Durch das Zeller Tal führt eine kurze, aber schöne Panoramastraße, die wir natürlich in Angriff nehmen. Dort haben wir den ersten Halt vor dem Gefallenendenkmal kurz vor Einselthum. Nach dem Genuss der tollen Aussicht über die Vorderpfalz geht es weiter und und wir lassen uns über viele kleine Landstraßen durch Dannenfels am Donnersberg vorbei nach Rockenhausen treiben. Nach einem kurzen Tankstopp zieht es uns weiter über Kaiserslautern durch den Pfälzer Wald über Hinterweidenthal bis nach Wissembourg im Elsass, unser Ziel für ein ausgiebiges Mittagessen.
Wissembourg vermittelt bei Sonnenschein gleich französisches Flair und Lebensart. Dem geben wir uns gerne hin und genießen den obligatorischen Tart Flambe.
Dann müssen wir aber weiter und wählen als Einstieg für die Tour durch die Nordvogesen die Strecke über Lembach nach Bitche. Die Strecke führt abwechslungsreich durch hügelige Landschaften, die immer wieder weite Aussichten offenbart. In Bitche begrüßt uns die Feste schon von weitem und ein weiterer Tankstopp wird fällig. Wir wollen weiter und wählen einen Rundkurs über Reichenbach, Wörth und zurück nach Wissembourg. In rund 2,5 Stunden haben wir einen guten Eindruck gewonnen und vielfältige Landschaften erlebt.
Wer sich dann immer Richtung Landau hält, kommt automatisch am deutschen Weintor vorbei, unser vorletzter Halt. Das deutsche Weintor markiert den südlichen Beginn der deutschen Weinstraße. Was liegt also näher, als den Rückweg auf der deutschen Weinstraße anzutreten, führt diese doch durch eine Vielzahl kleiner schmucker Weinorte. Wer Zeit mitbringt sollte immer ein Übernachtungsset mit sich führen, da sicherlich in einem der Dörfer ein Weinfest stattfindet. Unser Tagesziel war leider ein anderes und wir setzen unsere Reise über Annweiler am Trifels und Albersweiler fort. In Albersweiler genehmigen wir uns noch einen kleinen Abstecher über die L506 über Dernbach und Ramberg bis nach Edenkoben. Inzwischen ist es relativ spät geworden und der Hunger meldet sich bei uns zurück. Wir steuern unser letztes Etappenziel, Kolb’s Biergarten am Rheinufer in Worms an. Hier lassen wir gemütlich die Tour ausklingen, die nochmals ausführlich besprochen wird. Zum Nachahmen empfohlen!

Der Bikertag 05.05.2013 mit SWR 3

Ich war mit Freunden zum dritten Mal Teilnehmer am beliebten Bikertag, organisiert von der
KEV-BW (Koordinierungs- und Entwicklungsstelle Baden-Württemberg). Es handelt sich hier um eine Ausfahrt für Motorradfahrer unter dem Motto der Verkehrsprävention und Sicherheit. Der bekannte Radiosender SWR 3 ist Hauptsponsor und führt durch das Programm.

Auf verschiedenen Routen (Sternfahrt) eskortierte die Polizei mit großem Aufgebot an Polizei Motorrädern Tausende von begeisterten Motorradfahrern zum Treffpunkt der Messehalle 3 am Stuttgarter Flughafen. Auch dieses Jahr ein großes Lob an die Polizei für die vorbildliche Führung und das Freihalten der Strecken. Einfach toll ohne zu halten und unter gänzlicher Missachtung von roten Ampeln oder Blitzanlagen zum Ziel zu kommen. Schade das SWR 3 das südhessische Ried nicht mehr als Sendegebiet ansieht und den Startpunkt TÜV Heppenheim gestrichen hat. Wir sind dann in Bad Dürkheim gestartet. Leider gab es dort nicht wie angekündigt den erhofften Kaffee, sondern erst in Bruchsal beim Zwischenstopp.
Das sind Kleinigkeiten, die nur am Rande erwähnt sein sollen.

Die Veranstaltung ist vorbildhaft und sollte in Zukunft weiter fortgesetzt werden.
Das Konzept das Treffen in einer Messehalle stattfinden zu lassen, sollte überdacht werden. Schließlich lieben Biker das Outdoor Erlebnis unter freiem Himmel mit Party Ambiente.
Eine Verköstigung in der Halle ist zwar mit Sicherheit trocken, aber ohne jeden Flair. Zudem riecht die ganze Halle in kürzester Zeit nach Essen und verleidet den Aufenthalt und sich länger an den Ständen umzusehen. Die Stände selbst waren weitestgehend identisch mit dem Vorjahr, ebenso das Programm.

Stand heute waren wir uns einig unter gleichen Gegebenheiten von einer Teilnahme im nächsten Jahr abzusehen. Da fehlt einfach eine coole Location mit etwas peppigem Rahmenprogramm, das nicht alltäglich zu erleben ist. Dies garniert mit Informationen zu Sicherheit für Biker kann für alle Beteiligte nur noch erfolgreicher und wertvoller werden.

Sollte es euch ähnlich gehen, lässt es mich wissen und macht Verbesserungsvorschläge.
Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

Mit Biker Gruß
Peter

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4. Tag in Island

Kurzentschlossen sind wir heute in den Westen aufgebrochen. Bei Sonnenschein und wolkenlosem Wetter folgten wir der Ringstraße 1. Immer am Meer entlang genießt man einen schönen Ausblick nach dem anderen. Ein Tunnel von rund 6 Kilometer Länge unterhalb einer Bucht (mautpflichtig 1.000 Kronen) und man erreicht den malerischen Küstenort Borganes nach rund 1,5 Stunden Fahrt. Nach weiteren 20 Minuten Fahrt zweigt rechts eine kleine Strasse ab, die über Reykholt nach Hraunfossar führt. Hier läßt sich ein schöner Wasserfall bewundern. Ein paar Meter weiter schließt sich ein kleinerer wilder Wasserfall an, der Barnafoss. Das nächste Ziel waren die Lavahöhlen von Surtshellir, die wir aufgrund der Untauglichkeit unseres Mietfahrzeugs für das Gelände nicht erreichen konnten. Es blieb die Wahl den gleichen Weg wieder zurückzufahren oder auf Schotter Pisten weiterzukommen. Wir entschieden uns für die Schotter Pisten. 60 einsame Kilometer Geröllweg durch Lavagebiet waren anstrengend für Fahrer und Fahrzeug, hinterließen allerdings einen bleibenden Eindruck von der Landschaft. Nach einer kurzen Pause traten wir dann den Rückweg wie auf der Hinfahrt an. Gegen 16.00 Uhr beendeten wir unseren Tagesausflug mit vielen neuen Eindrücken. Unseren Island Abschluss verbrachten wir dann im bekannten Café Paris in Reykjavik. Morgen geht es bepackt mit tollen Erlebnissen und Eindrücken zurück nach Deutschland.
Fazit dieser Reise: Unbedingt selbst probieren. Wir kommen wieder.

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3. Tag in Island

Entschleunigung. Das Motto für den heutigen Tag.
Das Goldene Dreieck ist wie geschaffen Islands Höhepunkte auf entspannende Weise an einem Tag kennenzulernen. Am Anfang steht Pingvellir, jenem Ort der Island sein erstes Parlament zu verdanken hat. Zudem läßt sich vor Ort die Verschiebung der Kontinentalplatten anschaulich nachvollziehen. In 10.000 Jahren verschoben sich die Platten in der horizontalen um 70 Meter und in die Tiefe um 40 Meter. Man läuft mitten durch die beiden Platten. Beeindruckend!
Nach kurzer Fahrt erreicht man die Geysire. Der Strokkur wirft eine 10 – 15 Meter hohe und rund 100 Grad heiße Fontäne in die Höhe.
Weitere 15 Autominuten entfernt befindet sich das Highlight des Tages. Der Wasserfall Gullfoss. Hier wurden die Eingangssequenzen für den Film Prometheus gedreht. In Island werden viele Filmaufnahmen für die Kino-und Werbeindustrie gedreht. Die Landschaft ist einfach beeindruckend. Die Fahrt zurück ist gleichfalls abwechslungsreich und verkehrsarm. Bleibt zur Abrundung nur noch ein ausgezeichnetes Essen in einem der zahlreichen Fischrestaurants.

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2. Tag in Island

Nach deutschen Gesichtspunkten ist der Tag perfekt durchgeplant. Kann das in Island funktionieren? Ja, es hat funktioniert! Bis 8.30 Uhr ein ausgedehntes Frühstück im Hotel. Um 9.00 Uhr Abfahrt im alten Hafen hinter dem Hotel zum Whale Watching. Bis 11.35 Uhr haben wir keine Wale gesichtet, dafür seltene Delphine mit drei Babys, die Sprünge vollführen. Gegen 12.30 Uhr laufen wir wieder im Hafen ein. Um 14 Uhr sitzen wir auf dem Rücken von geduldigen Island Pferden und genießen für zwei Stunden die Tiere und die grandiose Natur um uns herum. Um 17.00 Uhr liegen wir im heißen Wasser der unvergleichlichen Blauen Lagune und entspannen komplett. Am Abend rundet ein gelungenes Abendessen den für uns ereignisreichen Tag ab. Dies alles vorgeplant, online kurzfristig gebucht und bei Sonnenschein; die Isländischen Götter waren mit uns. Morgen wird „Entschleunigung“ unsere oberste Prämisse sein.

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