Vietnam 2023 Tag 2 = Tag 1 in Hanoi

St Joseph‘s Cathedral

Nach 2018 bereisten wir Vietnam bereits zum dritten Mal. Wir waren sehr gespannt, ob der Einfluss der Pandemie und die vergangene Zeit zu spürbaren Veränderungen führen würden.

Vorweggenommen war es eine traumhafte Reise mit unvergesslichen Erlebnissen und Erinnerungen. Ein großer Dank gebührt Frau Kroeker vom Reisebüro Explorer in Mannheim für die exzellente Planung und Umsetzung unserer Wunschvorstellungen beim Zusammenstellen der Reise.

Die Überschrift Tag 2=Tag 1 Hanoi reflektiert unsere Erfahrungen mit Qatar Airways bei der Anreise von Frankfurt um 10.30 Uhr über Doha nach Hanoi. Der Flug wurde nach drei Stunden Wartezeit am Gate wegen eines Defektes abgesagt und alle Passagiere zum Ticketschalter in die Abflughalle gebeten. Dieser war allerdings nur mit einem einzigen Mitarbeiter besetzt und völlig überfordert. Qatar Airways war bis 17.00 Uhr nicht der Lage Umbuchungen oder Informationen über die weitere Vorgehensweise an die Reisenden zu kommunizieren. Dann wurde ein Schild mit einem QR Code hochgehalten, der gescannt zur Übernachtung in einem Frankfurter Hotel berechtigte. Wir entschieden uns das Angebot anzunehmen und verbrachten den Abend in einem irischen Pup in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofes und warteten auf Informationen von Qatar Airways. Gegen 22 Uhr erhielten wir den Anruf mit Details zu unseren Anschlussflügen. Um 8 Uhr am nächsten Morgen ging es mit Lufthansa nach London und von dort mit einem Direktflug mit Vietnam Airlines nach Hanoi. Um 7.50 Uhr Ortszeit erreichten wir unser im Zentrum gelegenes Hotel und begannen die Stadt zu erkunden. Tag 1 war somit komplett verloren. Die hochgelobte Qatar Airways hatte allerdings ein Kommunikation- und Organisation Desaster hinterlassen.

Als ideal entpuppte sich das vom Reisbüro empfohlene zentral gelegene Hotel de l’opèra. Nach dem Frühstück besuchten wir den Ngoc Son Temple inmitten des Hoàn Kiém Lake ganz in der Nähe der old town. Eine Runde um den See tat uns gut nach der langen Sitzerei im Flugzeug und so früh am Morgen waren kaum Touristen unterwegs.

Nach einem leckeren Kaffee gingen wir zu Fuß die 3 km zum Ho Chi Minh Mausoleum. Auf den Besuch des nebenan gelegenen Museums verzichteten wir, wir waren Jahre vorher bereits dort. Das Ho Chi Minh Haus war leider nicht zugänglich. Es wurde Zeit für eine Mittagspause, die wir im Garten des Mausoleums verbrachten. Der Jetlag (6 Stunden Zeitunterschied) machte sich nun bemerkbar und wir beschlossen erst einmal eine Mittagsruhe im Hotel einzulegen.

Am Abend stand der Besuch der old town auf dem Programm und die alten bekannten Eindrücke kamen wieder zurück. Das Knattern der Motorroller, das Treiben in den Gassen und den kleinen Läden und die Fahrrad Rikschas die die Touristen durch die alten Gassen fahren. Das Abendessen nahmen wir traditionell in einem lokalen Strassenrestaurant ein. Wie immer sind die Tische und Stühle viel zu klein für Europäer. Dafür ist das vietnamesische Essen unheimlich vielfältig und lecker. In der Galerie noch ein paar Eindrücke für euch. Meine Frau und ich waren sofort wieder auf Asien Level und in eine andere Welt abgetaucht. Wir freuten uns bereits auf die nächsten Tage.

Veröffentlicht von Peter Daunke

Ich bin beruflich stark engagiert und teile gern Meinungen und Erfahrungen im Management und Vertrieb. In der freien Zeit sind Wandertouren mit Frau und Freunden ein perfekter Ausgleich und auch der Golfsport gehört zu meinen Leidenschaften.

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