Vietnam Impressionen März 2018

Ich gebe euch hier ein paar Bildimpressionen aus Ho-Chi-Minh City (Saigon) und dem (noch) Badeparadies Phu Quoc.

Saigon präsentierte sich als die erwartete quirlige Großstadt. Mit seinen gemeldeten 8,5 Millionen Einwohnern, reale Schätzungen gehen eher von 13 – 14 Millionen aus, herrscht Tag und Nacht reges Treiben, Handeln und eine chaotische Verkehrssituation. Ein nicht endender Strom von Millionen Motorrollern, begleitet durch permanentes Hupen, bildet die immerwährende Geräuschkulisse und den Grundton dieser Großstadt. Der Verkehr fließt chaotisch, Verkehrsregeln sind bis auf die Ampelsteuerung nicht erkennbar. Das Überqueren von Straßen als Fußgänger ist jedesmal ein Abenteuer, empfehlenswert ist daher der Transport via CRAP Taxi oder Moped.

Die Top Sehenswürdigkeiten sind im District 1 die Kathedrale Notre Dame, daneben die alte Post und das Kriegsmuseum und der Regierungspalast. Darüberhinaus finden sich jede Menge Museen und Tempelanlagen zum Verweilen. Immer im Zentrum und magischer Anziehungspunkt ist schon der zentralen Lage wegen der touristische Einkaufsmagnet, der Ben-Thanh-Markt.

Im Innenstadtbereich des District 1 finden sich gerade in den Seitenstraßen hervorragende und günstige Essensmöglichkeiten. Vor den Straßenküchen warnt selbst die Partei aufgrund der schlechten Hygienebedingungen. Entspannung und Kaffeegenuss findet man in einem der vielen Cafés. Schliesslich gehört Vietnam zu den größten Kaffeeproduzenten weltweit. Lokalitäten, Innlokale oder die interessanten Roof Top Bars findet Ihr am besten über Google Maps oder TripAdvisor und ähnliche Seiten. Die Szene ändert sich hier sehr schnell. Willkommen in der digitalen Welt. Apropos digitale Welt. In jedem noch so abgelegenen Lokal oder Bar wird immer kostenlos WLAN bereitgestellt. Funklöcher konnten wir selbst auf der Insel Phu Quoc nicht feststellen. Deutschland hat hier dringenden Aufholbedarf.

Die weltberühmte Tunnelanlagen von Cu Chi (Vietnam Krieg) haben wir im Rahmen einer gebuchten Individualtour mit eigenem Fahrzeug und deutschem Guide gebucht. Der Aufpreis zur sonstigen Massentour mit großen Bussen ist überschaubar und man bleibt unabhängig.

Phu Quoc war vor einigen Jahren noch ein Backpacker Paradies wie einst Bali in den 80er Jahren. In der größten Stadt Duong Dong hat sich der ursprüngliche Flair noch erhalten und Bars, Cafés und Restaurants reihen sich aneinander. In der Nähe des Hafens findet man einen interessanten Markt und am Abend darf der allerdings sehr touristische Nachtmarkt nicht fehlen.

Eine Touristenattraktion ist das ehemalige Gefangenenlager (Coconut Prison).

Die Hautsehenswürdigkeiten sind allerdings die abgelegenen und wunderschönen einsamen Strände. Schattenplätze, manchmal auch Liegen, aber immer eine Verpflegungsmöglichkeit ist Vor Ort zu finden.

Wie kommt man hin? Einfach einen Roller mieten. Führerschein oder Versicherung interessiert niemanden und die Tagesmiete liegt bei 8-10€.

Veröffentlicht von Peter Daunke

Ich bin beruflich stark engagiert und teile gern Meinungen und Erfahrungen im Management und Vertrieb. In der freien Zeit sind Wandertouren mit Frau und Freunden ein perfekter Ausgleich und auch der Golfsport gehört zu meinen Leidenschaften.

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