Namibia Dessert Tour Tag 10

Es ging auf den Rückweg. Auf diesem Teilstück gen Windhoek gibt es wenige Sehenswürdigkeiten. Hierzu gehört sicherlich die Landschaft am Waterberg Plateau, die wir heute ansteuerten. Ca. 1,5 Stunden von der Mokuti Lodge liegt die Fundstelle des Hoba Meteoriten. Über den Parkplatz und einen Empfangsbereich mit kleinen Snacks und Getränken erreicht man in 10 Minuten zu Fuß die Fundstelle. Mit 60 Tonnen Gewicht ist der Meteorit der schwerste jemals gefundene Metallkörper aus dem Weltall.

Wir hatten jede Menge Zeit um das Waterberg Plateau zu erreichen und fuhren daher auf nur auf Nebenstraßen. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto häufiger mussten wir das Fahrzeug verlassen um die Tore zu öffnen und zu schließen, die die einzelnen Rinderfarmen voneinander trennen. Auf roten staubigen Pads erreichten wir am frühen Nachmittag unser Tagesziel, die Waterberg Guest Farm Otjiwarango http://www.waterbergnamibia.com. Die Farm ist seit 1909 im Besitz der Familie Schneider- Waterberg und umfasst unglaubliche 42.000 ha. Allein die Zaunlänge für den Schutz der Rinderzucht beträgt rund 940 Km. Die deutschsprachigen Besitzer lernten wir beim Frühstück am Folgetag kennen.

Die Guest Farm ist sehr familiär und bietet mehrere Buschbungalows und einfache Zimmer im Haupthaus. Vor dem Haus lädt ein kleiner Swimmingpool zum verweilen und erfrischen ein. Hinter dem Gebäudeteil führt ein Trail hinauf zum Waterberg Plateau und man genießt einen schönen Rundblick über die Landschaft. Aufpassen sollte man auf die Paviane, die am Wegesrand Ihr Revier haben und Ihren Unmut über ungebetene Gäste auch lautstark kundtun. Wir blieben auf Abstand und freuten uns schon auf ein typisches afrikanisches Abendessen im Wohnzimmer der Farm. Hier saßen Holländer, Belgier, Engländer und wir an einem Tisch und tauschten Erfahrungen und Tips der letzten Tage aus. Das Abendessen war einfach, aber sehr schmackhaft zubereitet und die „Menükarte“ wurde in afrikanischer Klicksprache vorlesen.

Mit Cocktails an der Feuerstelle und Geschichten um die Farm ging unser Urlaub dem Ende entgegen. Noch eine Übernachtung und 4 Stunden Fahrt zum Airport und das Abenteuer Namibia geht für uns zu Ende. Im Nachhinein haben wir nicht nur unheimlich viele positiven Eindrücke mitgenommen, sondern auch ein sehr sicheres und landschaftlich unglaublich vielfältiges Land kennengelernt. Es bleibt aber noch vieles zu erkunden und wir kommen auf jeden Fall wieder. Versprochen!

Peter Daunke Namibia Desert Tour 2016

Veröffentlicht von Peter Daunke

Ich bin beruflich stark engagiert und teile gern Meinungen und Erfahrungen im Management und Vertrieb. In der freien Zeit sind Wandertouren mit Frau und Freunden ein perfekter Ausgleich und auch der Golfsport gehört zu meinen Leidenschaften.

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Reiseblog Travel on Toast

Reisen Wandern News