Wir freuten uns bereits auf Verona, packten ein letztes Mal die Rucksäcke und machten uns nach einem ausgiebigen Frühstück im Restaurant des La Stua B&B auf den Weg. Der Tag begrüßte uns mit sommerlich warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein.
Hinter Erbezzo ging es stetig bergab. Wir folgten kaum befahrenen Fahrwegen und liefen an Bauernhöfen und kleinen Gutshöfen vorbei. Nach ca. 1,5 Stunden erreichten wir über Feld und Wiesenwege die Contrada Portello auf 780 m und konnten kurz danach in der Ferne bereits den Ponte di Veja, einen Natursteinbogen mit 30 m Spannbreite erkennen. Inzwischen wurde es richtig heiß und die Temperatur erreichte bereits am späten Vormittag um die 30 Grad. Wir stiegen weiter ab, querten eine Landstrasse und waren froh in ein Seitental zu wandern, geschützt durch dichtes Blattwerk. Auf schmalen Pfaden stiegen wir an kleinen Wasserfällen entlang zum Ponte di Veja auf und fotografierten den Steinbogen. Danach ging es noch ein kurzes Stück bergauf und wir standen vor der gleichnamigen Trattoria an einem großen Parkplatz. Leider war die Trattoria geschlossen, trotzdem entschlossen wir uns aufgrund der Mittagshitze hier zu rasten.
Danach ging es immer wieder auf einer Landstraße entlang oder über Fahrwege wieder zu dieser zurück. Wir erreichten Giare auf 684m und erkundigten uns nach einer Busverbindung nach Verona. Kurz nach 13 Uhr sollte der einzige Bus an diesem Tag nach Verona fahren. Wir hatten noch Zeit, liefen die Straße weiter bis Schioppo auf 730m und beschlossen hier unsere Alpenüberquerung zu beenden. Nach einer Erfrischung im Restaurant Da Lara stiegen wir um 13.10 Uhr in den Bus nach Verona, das wir um 15.00 erreichten und die letzten Wanderkilometer zu unserem Hotel zurücklegten.
7 Tage vollgepackt mit Eindrücken, imposanten Ausblicken und abwechslungsreichen Wegen lagen nun hinter uns. In den uns noch zur Verfügung stehenden 1,5 Tage erkundeten wir Verona mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten, Geschäften und Geschichte. Auch Verona selbst ist eine Reise wert und hat uns sehr gut gefallen.
Aber zuerst ging es zum Opernplatz um auf das letzte Teilstück der Alpenüberquerung mit einem Campari Spritz anzustoßen.
Gehzeit 3:30 / 12,73 Km / Aufstieg 293 m / Abstieg 636 m / Busfahrt 2 Stunden
Peter Daunke vom extreme E5
