Namibia Dessert Tour Tag 1

Endlich geht es los!

Der Nachtflug von Frankfurt mit Air Namibia erreicht Windhoek am 1.11.2016 gegen 7.30 Uhr. Eine Stunde Zeitverschiebung erspart uns einen Jetlag und wir können den ganzen Tag optimal ausnutzen.Wir wechseln etwas Geld für eventuelle Barzahlungen in den Lodges, hauptsächlich aber um an Tankstellen immer Diesel auffüllen zu können, da nicht immer mit Kreditkarte gezahlt werden kann.

Um 9 Uhr haben wir bereits unser Fahrzeug, einen Nissan 4×4 Double Cap abgeholt und gewöhnen uns auf der Fahrt nach Windhoek an den Linksverkehr und das Schalten auf der „falschen“ Seite. Die Ausmaße des Fahrzeugs sind am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, hauptsächlich beim Einparken in der City von Windhoek.

Windhoek selbst hat wenige Sehenswürdigkeiten und wir besichtigen die Kathedrale und das Unabhängigkeitsdenkmal und einige koloniale Gebäude. Die Malls benutzen wir nur zum Auffüllen der Wasservorräte (10 Liter haben wir immer im Fahrzeug) und beschaffen kleine Essenvorräte für unterwegs.

Dann geht es auf Teerstraßen die 50 Minuten zum Flughafen zurück und nach weiteren 90 Minuten erreichen wir unser erstes Übernachtungsziel, die Okambara Elephant Lodge. Die Lodge ist privat und erstreckt sich über 15ha mit eigenem Tierbestand und einer Geparden Aufzucht Station. Nach einem kleinen Lunch duften wir der Fütterung der Geparden und Karakale beiwohnen, die man als Babys gefunden und aufgezogen hatte. Entsprechend zahm waren die Tiere und wir konnten diese in Ihren Käfigen auch streicheln.

Anschließend ging es gegen 16 Uhr zur ersten Pirschfahrt durch das riesige Areal und wir konnten schon am ersten Tag Giraffen, Nashörner,  und verschiedene Antilopenarten bewundern. Nur die Elefanten, die der Lodge die Namengebung zu verdanken hat, bekamen wir nicht vor die Kamera. Eine Tradition, die wir vom ersten Tag an genossen haben, ist der Sundowner. Jeder Sonnenuntergang wird zelebriert und mit mitgebrachten Getränken in der Wildnis begossen.

Am Abend trafen sich alle Besucher am langen Tisch zum Abendessen, das traditionell und einfach aus eigenen Erzeugnissen der Farm zubereitet wurde. Hier wurden die Erlebnisse mit den anderen Gästen ausgetauscht und Tips für die Weiterreise erfragt.

Ziemlich müde beendeten wir gegen 22 Uhr den Tag und zogen uns in den schönen Rundbungalow zurück und lauschten noch den fremden Geräuschen aus dem Busch.

Afrika ist wie eine Wandertour in den Alpen – Früh schlafen und früh Aufstehen

Tag 2 (coming soon)

Veröffentlicht von Peter Daunke

Ich bin beruflich stark engagiert und teile gern Meinungen und Erfahrungen im Management und Vertrieb. In der freien Zeit sind Wandertouren mit Frau und Freunden ein perfekter Ausgleich und auch der Golfsport gehört zu meinen Leidenschaften.

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